Eine kleine Trostgeschichte: Trauer

EUR 1,50

Ust. frei lt. § 6 Abs. 1 (KU-Regelung)

Autorin: Helga Kernstock-Redl

geschrieben für: Kinder

Ziel und psychologischer Background: Diese Geschichte erklärt einem traurigen Kind, wie das so ist mit dem Traurig-sein. Ein Kind hat möglicherweise noch wenig Erfahrung mit Trauer. Dann kann es nicht wissen, dass Trauer solange in Wellen kommt und geht, bis sie vorbei ist. Die Geschichte erklärt, dass dieser große Schmerz tatsächlich wieder weniger werden kann. Auch schwierige Begleitumstände werden angesprochen: Vielleicht  fühlt es sich schuldig, wenn es mal wieder fröhlich ist und auf das Traurig-sein vergisst. In dieser Geschichte wird das direkt, also ohne Symbolik, erklärt. Mehr Psychologie zu „Trost und Trauer“ im gleichnamigen Psychologie-Download im Online-Shop der Autorin bzw. auf Anfrage.

Selbstüberzeugungen (SÜ): Gedanken über sich selbst, die belasten oder stärken:

Ø Belastende, negative SÜ: Der Schmerz geht nie vorbei, ich werde immer so traurig sein. Bin ich schuld oder schlecht?

Ø Stärkende, positive SÜ: Das Leben kann und darf auch wieder schön sein. Gute Dinge gehen verloren und andere kommen wieder. Ich kann vertrauen. Ich bin in Ordnung.

Tipps zur Optimierung der Geschichte:

Personalisieren: Man kann jede Geschichte unterschiedlich stark personalisieren: Je mehr Ähnlichkeit zur realen Situation, umso berührender wird sie sein. Je unterschiedlicher, umso besser gelingt die oft wichtige Distanzierung. Falls Sie Ihre/n kleine/n Zuhörer/in zu mehr Distanz einladen wollen, dann verändern Sie einfach die Hauptfigur: Dann erklärt ein großes Tier einem Tierkind den Trauerprozess. Vielleicht Fische in einer Fisch-Familie?   

Mitgestalten: Textstellen (… bzw. in Klammer) sind an den/die ZuhörerIn gerichtet. Vielleicht mag er oder sie mitdenken und mitreden? Fragen Sie nach den möglichen Gedanken der Hauptfigur (z.B. Selbstüberzeugungen, s.u.) und bieten Sie noch weitere Möglichkeiten der Mitgestaltung.

Freie Wahl: Jede Geschichte soll nur ein Vorschlag sein und nicht Ihre Sicht der Welt „einreden“. Damit das sicher so ankommt, braucht es Variationen: Sie können ein Affenkind beschreiben, dass sehr laut trauert und viel darüber spricht. Und dann ein kleines Fischlein, das sich im Sand vergräbt und nicht sprechen will. Es braucht den großen Fisch, der trotzdem hin und wieder vorbei kommt, um Essen zu bringen und zu fragen, wie’s geht. Auch Selbstüberzeugungen kann/soll man variieren…  oder das zuhörende Kind fragen: „Was glaubst du, hat das kleine Fischlein über sich selbst denken müssen?“

Weitere Infos im Buch: „Heilsame und lösungsorientierte Kindergeschichten suchen, sammeln, selber schreiben.“ von Helga Kernstock-Redl, erhältlich im Online-Shop.