Das hungrige Zornmonster: Konflikt

EUR 1,50

Ust. frei lt. § 6 Abs. 1 (KU-Regelung)

Autorin: Helga Kernstock-Redl

geschrieben für: Kinder, Jugendliche, Erwachsene

Ziel und psychologischer Background: Diese Geschichte kann streitenden, schimpfenden Familien(mitgliedern) helfen, zu Hause eine absolut gewaltfreie Zone einzurichten. Ein wichtiger Faktor, der Konflikte am Leben hält, ist die gegenseitige Schuldzuweisung und das Geschimpfe. Die Geschichte möchte anregen, Verantwortung für den eigenen Anteil zu übernehmen und den wahren Feind – und nicht andere Familienmitglieder – zu bekämpfen.   

Ein störendes oder schwieriges Verhalten symbolisch von einem Menschen zu trennen, kann eine Veränderung enorm erleichtern. Die Grundlage dafür sind das systemische „Externalisieren“ (alle Teilegegeschichten im Online-Shop arbeiten damit) sowie das „Modell vom inneren Team“ von Schultz von Thun (2004).

Selbstüberzeugungen (SÜ) sind Gedanken über sich selbst, die belastend sind (neg. SÜ) oder die stärken (pos. SÜ):

Ø Neg. SÜ: ICH kann nichts dafür.

Ø Pos. SÜ: Auch ICH kann was tun.

Tipps zur Optimierung der Geschichte:

Personalisieren: Man kann jede Geschichte unterschiedlich stark personalisieren: Je mehr Ähnlichkeit zur realen Situation (z.B. Anzahl der Familienmitglieder), umso berührender kann sie sein. Diese Geschichte ist sehr direkt formuliert. Wenn Sie das verringern wolle, können Sie als Hauptfiguren z.B. eine Löwenfamilie beschreiben. Das bietet mehr Distanzierung. 

Mitgestalten: Vielleicht mag der/die ZuhörerIn mitdenken, mitreden, Kommentare abgeben, sich weitere „Tricks“ ausdenken. Im Text finden Sie ein Beispiel für eine Formulierung, mit denen Sie dazu einladen können (in Klammer). Sie können selbst dem Zornmonster eine angreifbare Form – als Stofftier, Zeichnung oder riesigen Knetmassenhaufen – geben, oder ihre ZuhörerInnen einladen, es sonst wie sichtbar zu machen.

Freie Wahl: Jede Geschichte soll nur ein Vorschlag sein und nicht Ihre Sicht der Welt „einreden“. Bauen Sie mehr distanzierende Elemente (Unterschiede zur Lebenswelt des Kindes) ein, lesen Sie andere Geschichten zum Umgang mit Aggression vor, sprechen Sie über diese bekannte Zeichentrickserie, wo Katze und Maus andauernd gegeneinander kämpfen u.v.m. Und bieten Sie ein gutes Beispiel, indem Sie selbst über Ihre zornigen Gefühle sprechen und auch darüber, auf welche Weise Sie sich im Alltag beruhigen.

Weitere Infos im Gratis-Downloadbereich des Online-Shops und im Buch: „Heilsame und lösungsorientierte Geschichten suchen, sammeln, selber schreiben.“ von H. Kernstock-Redl.