Mensch und Maschine: Jugendliche, Coolness, Härte, Einsamkeit, Angst, Isolation, Selbstschädigung

EUR 1,50

Ust. frei lt. § 6 Abs. 1 (KU-Regelung)

Mensch und Maschine

Autorin: Helga Kernstock-Redl

geschrieben für: Jugendliche, Erwachsene

Ziel und psychologischer Background: Manche Menschen entdecken, dass man mit Härte und Gefühllosigkeit scheinbar besser durch die Welt kommt, als wenn man verwundbar und schwach ist. Also wird alles Empfindsame verdrängt, die Maske von Coolness wirkt wie eine Rüstung, schützt, aber trennt auch von der Welt. Bemühte und gut meinende Bezugspersonen können nicht mehr vordringen zum weichen, bedürftigen Teil. Die Beziehung bricht ab.

Vielleicht gelingt es durch diese Geschichte, dem betroffenen Menschen, der seine Stärke und Härte im Moment vielleicht sogar genießt, seine eigene innere Dynamik verständlich zu machen. Wer einen wichtigen Teil von sich nicht lebt, der wird auf Dauer kein Glück finden. Denn man kann nicht nur die unangenehmen Gefühle wegsperren, auch die angenehmen fallen mit der Zeit weg.

Selbstüberzeugungen (SÜ): Gedanken über sich selbst (oder die Welt), die belasten oder stärken:

Ø Belastende, negative SÜ: Ich bin verloren, hilflos, schwach. Oder: Ich bin stark, ich brauche niemanden. Ich bin schuld.

Ø Stärkende, positive SÜ: Das Schlechte hat mir auch ein wenig Gutes gebracht. Die alte Zeit ist vorbei, ich bin frei.

Tipps zur Optimierung der Geschichte:

Personalisieren: Sie können jede Geschichte mehr oder weniger personalisieren: Je größer die Ähnlichkeit zur realen Situation einer Person, umso berührender kann sie sein. In dieser Geschichte geht es – bei allen phantastischen Elementen – um Menschen, daher wird der Inhalt vermutlich sehr eindeutig auf das eigene Leben übertragen.

Je mehr Unterschiede zwischen Geschichte und Leben des/r ZuhörerIn, desto besser gelingt die oft überaus wichtige Distanzierung. Die vorliegende Geschichte wird abstrakter, wenn Sie die „Prinzessin“ durch ein „Häschen in eine Höhle“ ersetzen, das zum Beispiel eine „Schildkröte“ oder einen „Riesenigel“ als PartnerIn gewinnt, als die Zugänge zur Höhle verschüttet werden. Die Kooperation und Integration gelingt dann vielleicht, indem die Schildkröte ihren Reservepanzer oder der Igel ein paar Stacheln zur Verfügung stellt. Oder Sie fordern den/die ZuhörerIn auf, eine ganz eigene Lösung zu finden.

Mitgestalten: Wenn Sie nur den Beginn des Problems darstellen und die Fortsetzung der Geschichte offen lassen, fordern Sie Ihr Gegenüber zum Mitgestalten auf. Auch die Gedanken der Prinzessin sind nicht in Stein gemeißelt: „Was denken Sie/was glaubst du, was hat da die Prinzessin denken müssen?“ Der Gegen-Satz dazu als positive Selbstüberzeugung ändert sich dann natürlich ebenfalls. Tipps zum interaktiven Erzählen und eine Liste von positiven und negativen Selbstüberzeugungen finden Sie als kostenfrei als Download im Webshop der Autorin.

Freie Wahl: Jede Geschichte soll nur ein Vorschlag sein und nicht Ihre Sicht der Welt „einreden“. Es ist nur eine Geschichte. LeserInnen bzw. ZuhörerInnen haben die Wahl, wie weit die Identifikation geht und was sie daraus mitnehmen wollen.

Weitere Infos: im „Gratis Download“-Bereich des Webshops bzw. im Buch: „Heilsame und lösungsorientierte Kindergeschichten“ von Helga Kernstock-Redl.